Neuigkeiten aus unserer Gemeinde

Neues Gottesdienst-Konzept für unsere Kirchengemeinde

In der Kirchenvorstandsklausur im Januar 2026 haben wir uns intensiv mit unserem Gottesdienstleben beschäftigt. Folgendes haben wir wahrgenommen:

  • Die Anzahl der Gottesdienstbesucher*innen bei den liturgischen Gottesdiensten am Sonntagmorgen geht zurück (in Holzkirchen sind es ca. 30 – 60 Personen, in Sauerlach ca. 10-25 Personen). Ein Doppelangebot macht hier kaum mehr Sinn, zumal es für die Liturg*innen und Organist*innen ein großer Aufwand ist und Seelsorge nach den Gottesdiensten kaum möglich ist. Zudem lassen sich für zwei Gottesdienste hintereinander nur schwer Vertretungen finden.
  • Unsere personellen und finanziellen Ressourcen gehen zurück: unser Mesner- und Liturgenteam ist kleiner geworden. Leider ist jetzt auch unsere Organistin Gisela Stübing verstorben, aber schon vorher hatten wir große Probleme, die Orgeldienste zu besetzen. Aushilfsorganisten kosten deutlich mehr. Dazu kommt, dass die drei Pfarrer*innen vermehrt in der Region aushelfen müssen und wir mittelfristig eine ganze Pfarrstelle verlieren werden.
  • Besondere, neue Gottesdienstformate sind dazu gekommen und sind inzwischen die bestbesuchten Gottesdienste: z.B. die Light+Cross-Gottesdienste, die interreligiösen Friedensgebete, die Festgottesdienste an den Feiertagen, Familiengottesdienste, ökumenische Gottesdienste, und andere spirituelle Formen wie Taizé, Meditation, 6 nach 6, oder das Morgengebet.

Folgendes neues Gottesdienst-Konzept wollen wir erproben:

  • Hauptort für die traditionellen liturgischen Gottesdienste soll Holzkirchen am Sonntag um 9.30 Uhr bleiben, da diese Form von der Regelmäßigkeit lebt und in Holzkirchen eine stabile und ausreichend große Gottesdienstgemeinde besteht. Hier soll es auch regelmäßig Abendmahl und Einzelsegnungen geben.
  • In Holzkirchen soll einmal im Monat (in der Regel am 4. Sonntag) der Morgengottesdienst ausfallen, wenn am Abend ein besonderer Gottesdienst wie z.B. der Light+Cross-Gottesdienst stattfindet. An diesem Sonntag findet in Sauerlach der liturgische Gottesdienst mit Abendmahl um 11.00 Uhr statt. Dazu soll es im Anschluss auch einen Mittagstisch geben.
  • In Sauerlach sollen die besonderen Gottesdienste weiter gestärkt werden, die in der Regel auch gut besucht sind: Familiengottesdienste um 10.00 Uhr, Ökumenische Gottesdienste zu besonderen Anlässen (z.B. Einheit der Christen, Valentinstag, Allerheiligen, usw.). Dazu wird es einmal im Monat einen Abendgottesdienst geben, z.B. mit der Taizé-Liturgie oder neuen Formen. So wird es in Sauerlach in der Regel drei Gottesdienste im Monat geben.
  • Wenn am Sonntagmorgen in Holzkirchen oder Sauerlach kein Gottesdienst stattfindet, soll die Kirche zur üblichen Gottesdienst-Zeit trotzdem offen sein und eine „Stille Kirche“ angeboten werden, wo Besucher*innen z.B. eine Kerze anzünden können, Gebete oder Texte für sich selber meditieren können.
  • Pfarrer Matthias Lorentz wird außerdem einen LiturgieWorkshop für alle Liturg*innen anbieten, um an einer Reform der Gottesdienstelemente weiterzuarbeiten.

Liturgiereform – Unsere Gottesdienstelemente auf dem Prüfstand

Unser Light+Cross-Gottesdienst um 18.00 Uhr ist ein Gottesdienstformat, das anstrebt, wichtige Kriterien für einen „guten“ Gottesdienst zu erfüllen: niederschwellig, keine Vorkenntnisse der Teilnehmenden erforderlich, verständliche Sprache, themenorientiert, modern, kreativ, mit diversen Beteiligungsmöglichkeiten, inklusiv, Gemeinschaft stiftend.

Diese Kriterien sollten aber auch für alle Gottesdienst gelten, also jene die z.B. nach wie vor Sonntagsvormittag stattfinden, intern G1 genannt.

Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, hier mutig und offen voranzuschreiten. Dass Gottesdienste für viele Kirchenmitglieder nicht mehr bedeutsam und relevant sind, hat viele Gründe. Ich bin sicher: Es wurde in den Kirchen und Gemeinden verschlafen, den Gottesdienst mit seinen Elementen zu reformieren. Also gilt es selbstkritisch Verantwortung zu übernehmen.

Dass Religion für die Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen unseres Landes keine Bedeutung mehr hat, entbindet die Kirche(ngemeinden) nicht, sich um Anschlussfähigkeit zu bemühen. Wenn das, was immer noch missverständlich „Gottesdienst“ heißt, als “Goldmoment” oder “Feier der Hoffnung” wieder an Resonanzfähigkeit zulegt, steigt auch die Chance auf Relevanzgewinn.

Wir haben ein Qualitätsproblem, dem mit Reformen entgegenzuwirken ist.

Was kann das konkret aussehen?

  • Generell: weniger (belehrende) Texte, mehr Stille.
  • Die Mehrzahl der Lieder des Evangelischen Gesangbuchs (EG) ist für kirchendistanzierte Mitglieder nicht singbar. Sehr viele atmen die alte Sühnopfertheologie, die heute zumeist als befremdlich empfunden wird. Erst im Herbst 2029 wird das neue EG voraussichtlich eingeführt werden.
  • Es geht um christliches Profil und zugleich um eine Offenheit des Gottesbildes. Gottesdienste müssen nicht im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes beginnen. Ich persönlich bevorzuge in Varianten die Grundform: Gott ist unter uns – er ist Liebe, er ist Licht, er ist Geist.
  • Sind Psalmen und Elemente der Abendmahlsfeier zu singen? Eher nein.
  • Bereits jetzt soll in unseren Gottesdiensten das „Confiteor“ nicht als Sündenbekenntnis gestaltet werden, sondern allgemein als „der Mensch vor Gott“– mit allem was er mitbringt.
  • Ein Körpergebet kann helfen, dass die Teilnehmenden persönlich und zugleich gemeinschaftlich Kontakt mit dem Heiligen suchen.
  • Nicht alle, aber viele Teilnehmenden sind offen für Beteiligungsmöglichkeiten. Die Predigt muss nicht ein Monolog bleiben. Sie könnte auch durch Beteiligungsmöglichkeiten wie ein Bibelgespräch à la „Bibel teilen“ ersetzt werden. Mehr Themenorientierung statt Bibeltextzentrierung der Predigt würde die Lebensrelevanz steigern.
  • Das Apostolische Glaubensbekenntnis wird den Rang eines Symbols des Christentums behalten. Aber es gibt eine Vielzahl moderner Bekenntnisse, die inhaltlich zeitgenössischen christlichen Glauben besser zum Ausdruck bringen.
  • Der Kirchenvorstand hat vor zwei Jahren bereits beschlossen, das Abendmahl nicht mehr als Opferfeier zu zelebrieren. Die Vielzahl der neutestamentlichen Deutungen sollen in Blick kommen.
  • Persönliche Segnungen sind kein klassisches Sakrament, gewinnen aber rasant an Bedeutung.
  • Fürbittengebet: Wir stehen an der Schwelle, dass sich transpersonale Gottesbilder etablieren. Ein Gott, der nicht nur oder nicht mehr als Person begriffen wird, kann nicht mehr als Erfüller von Bitten adressiert werden. Allenfalls: “Gott, bewege Menschen, das notwendige zu tun.”

Wie geht es weiter?

Ich werde mit meinen Kolleg*innen Ulrike Lorentz, Hagen Faust und Prädikantin Johanna Heuten nach Konsensen suchen. Die werden wir dem Kirchenvorstand vorlegen, der über Fragen des Gottesdienstes letztlich entscheidet.

Ihre Rückmeldungen, liebe Gemeindeglieder, sind schon jetzt wichtig.

Matthias Lorentz, Pfr.

Bild: Christoph Mengel, Ulrike Lorentz, Thomas Kockler und Andreas von Hunoltstein (v.l.n.r.)

Umweltteam Holzkirchen startet Nachhaltigkeitsarbeit

Das neue Umweltteam der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Holzkirchen nimmt seine Arbeit auf. „Mit Christoph Mengel, Thomas Kockler und Andreas von Hunoltstein startet ein Team, das Nachhaltigkeit, Umweltbildung und die Bewahrung der Schöpfung in der Gemeinde sichtbar machen möchte“, erklärt Pfarrerin Ulrike Lorentz.

Gemeinsam hat das Team in den vergangenen Monaten ein Umweltkonzept entwickelt, welches im Oktober dem Kirchenvorstand präsentiert werden soll. Es bildet die Grundlage für zahlreiche Projekte und Maßnahmen, mit denen Nachhaltigkeit im Gemeindeleben sichtbar, erlebbar und dauerhaft verankert werden soll.

Das Umweltteam stellt sich vor

Thomas Kockler wurde vom Kirchenvorstand zum neuen Umweltbeauftragten der Kirchengemeinde benannt und steht künftig als Ansprechpartner für alle Fragen rund um Umwelt und Nachhaltigkeit zur Verfügung. Hauptberuflich ist er Projektmanager in der Medienbranche. Zudem bringt er seine Erfahrungen aus der Outdoor-X Academy in die Arbeit des Umweltteams ein. Dadurch fließen auch erlebnispädagogische Ansätze und praktische Umweltbildungsangebote in das Umweltkonzept der Kirchengemeinde ein.

Andreas von Hunoltstein war bisher Umweltbeauftragter der Kirchengemeinde und engagiert sich darüber hinaus in weiteren Gremien und Projekten. Künftig möchte er sich verstärkt diesen Aufgaben widmen und gibt deshalb das Amt des Umweltbeauftragten ab. Dem Umweltteam bleibt er jedoch mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem umfangreichen Fachwissen weiterhin erhalten.

Christoph Mengel ist Chemiker und begeistert sich zunehmend für die heimische Vogelwelt und den Naturschutz. Er möchte sich künftig stärker ehrenamtlich engagieren und sieht im Umweltteam eine Möglichkeit, seine beruflichen Kenntnisse und persönlichen Interessen zum Wohl der Gemeinde einzubringen.

„Die Bewahrung der Schöpfung beginnt direkt vor unserer Haustür. Mit vielen kleinen, konkreten Projekten möchten wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und Nachhaltigkeit Schritt für Schritt im Gemeindeleben verankern“, erklärt das Umweltteam.

Damit die zahlreichen Ideen Wirklichkeit werden können, freut sich das Umweltteam über weitere engagierte Gemeindemitglieder. Wer Freude an Natur- und Umweltschutz hat oder sich mit eigenen Ideen und Tatkraft einbringen möchte, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – entscheidend sind die Bereitschaft zum gemeinsamen Engagement und der Wunsch, die Zukunft der Kirchengemeinde aktiv mitzugestalten.

Interessierte können sich jederzeit an den Umweltbeauftragten Thomas Kockler (thomas.kockler@elkb.de) oder die Mitglieder des Umweltteams wenden.

Fernsehgottesdienst mit dem BR aus der Segenskirche am 19. Juli 2026

„Im Mittelpunkt des evangelischen Gottesdienst aus der Segenskirche in Holzkirchen steht das Jesuswort „Segnet, die euch verfluchen!“. Vor dem Hintergrund der Religionen entfalten die evangelische Pfarrerin und landeskirchliche Beauftragte für den interreligiösen Dialog Mirjam Elsel, die jüdische Doktorandin Rebecca Mitzner und die muslimische Religionspädagogin Nurten Öztürk Perspektiven zum Thema „Segen“. Das Gemeinsame: Segen ist ein Gottesgeschenk und zugleich eine Aufgabe an jede und jeden, für andere ein Segen zu sein. Am Gottesdienst sind Mitglieder des interreligiösen Friedensgebetkreises an der Segenskirche Holzkirchen beteiligt. Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Melitta Müller-Hansen. Der Kirchenmusiker Michael Leyk setzt evangelisches Liedgut mit orientalischer Musik in Beziehung. Die aus dem Irak stammende Buschra Poles singt unter anderem Werke aus der westlichen und der christlich-aramäischen Tradition. Mehmet Yeşilçay spielt die Oud, ein Saiteninstrument aus dem arabischen Raum.“ (Quelle: BR/ARD Mediathek)

Sie können ab jetzt den Gottesdienst in der ARD Mediathek anschauen.
Hier geht es zum Video.  

Nachbericht aus dem Holzkirchner Merkur vom 20.07.2026

Jugendsammlung 2026: Jugend bewegt Kirche – und Zukunft.

Jedes Jahr erleben über 250.000 junge Menschen evangelische Jugendarbeit in Bayern – in Freizeiten, Konficamps oder Jugendgottesdiensten. Das alles wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich. Die Jugendsammlung 2026 sichert Schulungen für Ehrenamtliche, Freizeitplätze für Jugendliche und kreative Projekte vor Ort. Schon 30 Euro ermöglichen einem jungen Menschen die Teilnahme an einer Freizeit.

Jetzt spenden unter www.sammlung.ejb.de – online, per QR-Code oder klassisch per Überweisung. Jeder Euro hilft. Herzlichen Dank!

In den Jugendgruppen unserer Gemeinde und in ganz Bayern geschieht jeden Tag etwas Besonderes: Junge Menschen kommen zusammen, stellen Fragen, feiern Gottesdienst, übernehmen Verantwortung und entdecken, was Glaube im Alltag bedeutet. Das ist evangelische Jugendarbeit – lebendig, offen und zukunftsweisend. Möglich wird das von mehr als 17.500 Ehrenamtlichen, die Gruppen leiten, Freizeiten begleiten und Gottesdienste gestalten – und von Menschen wie Ihnen, die diese Arbeit durch ihre Spende unterstützen.

Alle Spenden bleiben in der Jugendarbeit: 60 Prozent fließen direkt in Projekte vor Ort, 40 Prozent sichern die Arbeit auf Landesebene. Diesem Gemeindeblatt liegt ein Überweisungsvordruck für die Jugendsammlung 2026 bei. Unterstützen Sie mit Ihrer Spende
die Jugendarbeit unserer Kirche.

• Online mit automatischer Spendenquittung: www.sammlung.ejb.de
• Per QR-Code: einfach mit dem Smartphone scannen
• Per Überweisung: Bankverbindung unter www.sammlung.ejb.de

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Matthias Lorentz, Pfr.

Interreligiöses Friedensgebet mit Kinderworkshop

Am Sonntag, den 18.10. findet das Interreligiöse Friedensgebet in der Segenskirche um 17.00 Uhr statt, um Kinder und Familien mit einzuladen. Dazu soll es vorher einen Workshop zum Thema Frieden mit den Kindern um 15.00 Uhr im Thomashaus geben.

Auszeichnung unserer Projekte

Zwei Projekte, das Frauencafé International und das Lerncafé wurden im März bei der 5. Tutzinger Quartierstagung von der AG Herberge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern ausgezeichnet. Dazu gab es auch ein Preisgeld von 2.000.- Euro. Allerdings ist die weitere Förderung der Projekte ab dem 1.1.27 nicht mehr möglich. Zur Weiterfinanzierung werden ca. 30.000.- Euro benötigt.
Wir sind auf der Suche nach neuen Förderungen!

Wohnungsnot trifft immer mehr Familien12. bis 18. Oktober 2026 (Öffentliche Haus- und Straßensammlung)

Jeder Mensch braucht ein Zuhause

Und ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf und ein Platz zum Schlafen. Eine Wohnung gibt Sicherheit. Sie ist die Grundlage für Bildung, Gesundheit und soziale Teilhabe. Besonders Kinder brauchen einen sicheren Ort zum Lernen, Spielen und Aufwachsen. Aber auch Erwachsene brauchen ein „Daheim.“

„Dabei wissen wir alle: Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Eine Wohnung gibt uns Sicherheit, Würde, ermöglicht Teilhabe. Und es ist immer weniger selbstverständlich ein ‚Daheim’ zu haben“, so Dr. Sabine Weingärtner, Präsidentin der Diakonie Bayern.

Wohnungsnot hat viele Gesichter
Früher waren es vor allem alleinstehende Männer, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen waren. Heute aber geraten zunehmend ganze Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Frauen in Not.

Familien verlieren ihre Wohnung etwa durch Mietschulden oder Kündigungen. Dahinter verbergen sich Ursachen wie Arbeitsplatzverlust, Krankheit oder explodierende Mieten. Die Folgen sind meist die gleichen: Menschen haben kein Zuhause und leben in Notunterkünften. Kinder wachsen ohne eigenen Rückzugsort auf. Ein Kinderzimmer fehlt, ebenso ein ruhiger Platz zum Lernen. Das erschwert Bildung und nimmt Chancen.

Wohnungsnotfallhilfe
Mehr als 20.000 Menschen werden jährlich von der Diakonie in Bayern beraten, in mehr als 200 Angeboten der Wohnungsnotfallhilfe. Die Menschen, die hier Hilfe suchen, sind von Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits betroffen.

Die Angebote der Diakonie in Bayern:

  • Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit,
  • Beratung für Menschen in Wohnungsnot,
  • Aufsuchende Sozialarbeit,
  • Tagesaufenthalte,
  • Beratungsdienste bzw. aufsuchende Sozialarbeit in ordnungsrechtlicher Unterbringung,
  • Ambulante persönliche Hilfen für Menschen in Wohnungen,
  • Stationäre Einrichtungen.

Im Freistaat fehlen aktuell rund 200.000 bezahlbare Wohnungen. Auf eine freie Wohnung kommen meist mehrere hundert Bewerbungen. Neben der Bekämpfung des Wohnungsmangels ist das Wichtigste frühzeitige Hilfe, damit Wohnungslosigkeit erst gar nicht entsteht. Die sozialen Beratungsstellen und Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit der Diakonie Bayern sind eine erste Anlaufstelle: Sie beraten und unterstützen bei einem drohenden Wohnungsverlust und arbeiten dabei auch eng mit Ämtern und Behörden zusammen.

Wenn der Wohnungsverlust nicht verhindert werden kann, bleibt oft nur die sogenannte „ordnungsrechtliche Unterbringung“ – das sind Notunterkünfte und Wohnheime. In Bayern leben hier knapp 45.000 Menschen. Vierzig Prozent davon länger als zwei Jahre. Zu diesen Menschen zählen mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche in rund 12.000 Familien. Sie leben auf engem Raum, in Unsicherheit und oft über mehrere Jahre in einer Unterkunft. Sie haben dort ein Dach über dem Kopf, ein Bett im Mehrbettzimmer – ein Provisorium auf Zeit. Die Notunterkunft wird für viele aber zum Dauerzustand, da bezahlbare Wohnungen fehlen.

Weitere 13.000 Menschen leben auf der Straße oder sind verdeckt wohnungslos.

Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit!

Ihre Spende …
… hilft Kindern.
… hilft Menschen in existentieller Not.
… stärkt frühzeitige Beratung.
… sichert Wohnungen.
… schenkt Hoffnung.

Herzlichen Dank!

Spenden können Sie an Ihr Evangelisch-Lutherisches Pfarramt oder an:
Diakonisches Werk Bayern e.V.
IBAN: DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG
Stichwort: Diakoniesammlung H-2026

Neues Mitglied im Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 20.5.2026 eine Nachfolgerin für das verstorbene Mitglied Gisela Stübing berufen. Da Frau Stübing berufenes Mitglied des Kirchenvorstandes war, konnte das Gremium wieder eine Berufung vornehmen und hat Frau Maren Osmers zum stimmberechtigten Mitglied des Kirchenvorstandes berufen. Maren Osmers ist schon zwei Jahre ehrenamtlich im Finanzausschuss tätig und auch im Gemeindeteil in Sauerlach aktiv. Wir freuen uns sehr, dass wir das Gremium wieder vollständig besetzt haben und dass Frau Osmers ihre großen Kompetenzen im Bereich Finanzen auch im Kirchenvorstand einbringt in Zeiten, in der wir vor großen finanziellen Herausforderungen stehen. Wir danken ihr für ihre Bereitschaft und ihr Engagement und wünschen ihr für ihr Amt Gottes reichen Segen!

Ulrike Lorentz, Vorsitzende des Kirchenvorstandes

Spendenaufruf für unsere Gemeinde

Unser Thomashaus muss weiter saniert werden. Nachdem wir das Radonproblem beheben konnten und auch die Technik erneuert haben mit einem neuen Beamer und Lautsprechanlange, müssen wir jetzt die Malerarbeiten angehen.

Außerdem muss der Schallschutz im großen Saal verbessert werden.

Spenden sind sehr willkommen.

Unser Spendenkonto:
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Holzkirchen
Raiffeisenbank Holzkirchen-Otterfing eG
IBAN: DE29 7016 9410 0200 0030 69

Unser neues Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt ist fertig

Fairness und Sicherheit in unserer Gemeinde! Wir wollen eine Gemeinde sein, die Sicherheit für jede und jeden bietet! Seit 2024 haben wir an einem Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt gearbeitet, das Sie nun auf unserer Website und in der Auslage im Thomashaus, in der Segenskirche und im Begegnungszentrum Zachäuskirche nachlesen können. Bei einer persönlichen Betroffenheit, bei Fragen oder Unsicherheit stehen folgende ausgebildeten Ansprechpartner*in zur Verfügung. Sie wurden vom Kirchenvorstand ausgewählt und stehen unter Schweigepflicht:

Annette Gaebert: Ansprechperson.Holzkirchen1@elkb.de; Tel. 0156-790476

Matthias Lorentz: Ansprechperson.Holzkirchen2@elkb.de; Tel. 08024.4787266

Das Schutzkonzept beinhaltet neben einem Beschwerdemanagement und festen Ansprechpersonen u.a. auch einen Verhaltenskodex für den sozialen und digitalen Bereich für alle Mitarbeitende und Ehrenamtliche unserer Kirchengemeinde. Dazu soll es regelmäßig Schulungen und Gemeindeabende zur Sensibilisierung geben. Bei Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, die besonders schutzwürdige Gruppen (Kinder, Jugendliche, Menschen mit Handicap, Senior*innen) betreuen, wird in Zukunft immer ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Wir wollen eine möglichst große Offenheit, Transparenz und Sicherheit für alle Teilnehmenden schaffen. Wir wollen Sie alle immer wieder informieren, um zu sensibilisieren und eine offene Gesprächs -und Kritikkultur für unser Miteinander zu etablieren.

Herzlichen Dank an den AK Schutzkonzept für alle Arbeit! Der Arbeitskreis wird jetzt die Umsetzung des Konzeptes weiter begleiten und voranbringen. Bei Fragen zum Schutzkonzept dürfen Sie sich gerne bei uns melden.

Ulrike Lorentz  und Margit Kick

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Holzkirchen • Haidstraße 3 • 83607 Holzkirchen
Tel. : 08024-929 29 • Fax.: 08024-929 30 • e-mail: pfarramt.holzkirchen@elkb.de

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